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Feuerwache
Dülmen

  • Auftraggeber:

    Kreis Coesfeld

  • Ort:

    Dülmen

  • Entwurf:

    04.2023

  • NRF:

    8.178 m²

  • BRI:

    37.050 m²

  • BGF:

    9.119 m²

  • Leistungen:

    Wettbewerb

  • Bilder:

    VS+

Klare Struktur am Stadtrand: Die neue Feuer- und Rettungswache Dülmen verbindet kurze Alarmwege mit robuster, zeitloser Architektur.

Skulpturale Baukörper, funktional gegliedert: Eine zukunftsfähige Feuer- und Rettungswache mit klarer Organisation und wirtschaftlicher Bauweise.

Wettbewerb Feuerwache Dülmen

Städtebauliche Disposition / Architektur

Der Kreis Coesfeld beabsichtigt die Errichtung einer Feuer- und Rettungswache in Dülmen.
Das vorgesehene Eckgrundstück liegt in heterogener Lage am Rande des Stadtgebietes Dülmen im Übergang zu kleinteiliger Wohnbebauung, einem Gewerbegebiet sowie landwirtschaftlichen Grünflächen und grenzt an die Straßenkreuzung Nordlandwehr / An der Lehmkuhle.

Der vorliegende Entwurfsansatz positioniert die Nutzungseinheiten der Feuer- und Rettungswache entlang der Landesstraße Nordlandwehr. Die Fahrzeughallen sind so angeordnet, dass die gewünschte Alarmausfahrt an der Nordlandwehr auf kürzestem Wege erreicht werden kann.

Mittels Verschübe der Baukörper und Ihrer Fassadenrasterung werden die Funktionen der einzelnen Gebäudeteile von der Straße her ablesbar.
Die monolithische Anmutung der einzelnen Baukörper verleihen im Zusammenspiel mit einem strengen Raster und bodentiefen Fenstern und Toren eine skulpturale, zeitlose und robuste Qualität.

Als verbindendes Bauteil wurde das Eingangsgebäude mit Verwaltung zwischen die Fahrzeughalle der Rettungswache und Feuerwache angeordnet. Eine spätere bauliche Teilung der beiden Wachen ist an dieser Stelle möglich. Um den Höhenunterschied der Topographie auszugleichen, liegt das Erdgeschoss der
Rettungswache 55 cm höher als die Feuerwache. OK Fertigfußboden des obersten Geschosses ist mit 7,00 m über Geländeoberkante geplant. Das Gebäude kann daher in Gebäudeklasse 3 gemäß BauO NRW eingeordnet werden, was die Anforderungen an Brandschutz und Tragwerk und damit die Baukosten reduziert.

Die in das hintere Grundstück kammartig einbindende Bauteile trennen baulich den Alarm-, Übungs-/Betriebs- und Erschließungshof. Dies macht die Wegebeziehungen in den Höfen kurz und übersichtlich, ohne sich untereinander zu behindern.

Der Übungsturm wird als begrünte, teils geschlossene Stahlkonstruktion mit Treppenanlage erstellt.

Projektteam

Thomas Vervoorts
Rita Ackfeld
Ulrike Schmidt-Rustemeyer
Carla Sielker