Max Dudler (Land Hessen vertr. d. Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen LBIH)
Ort:
Gießen
Beginn:
03.2024
Fertigstellung:
im Bau
NRF:
3.600 m²
BRI:
38.983 m³
BGF:
8.374 m²
Leistungen:
LP 6-8, Termin- und Kostenplanung
Bilder:
Max Dudler
Nach einem Entwurf von Max Dudler prägt das Seminargebäude I mit klarer Geometrie und ruhiger Fassadengliederung die Neue Mitte des Campus Philosophikum. Für dieses Projekt übernehmen wir die Umsetzung in den Leistungsphasen 6–8. Unser Fokus liegt darauf, die entwurfsbestimmende architektonische Qualität präzise in die gebaute Realität zu überführen.
Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen Entwurf, Bauherrschaft und Baustelle – mit dem Ziel, Qualität gemeinsam zu sichern.
Seminargebäude I Justus Liebig Universität Gießen
Nach einem Entwurf von Max Dudler bildet das Seminargebäude I mit seiner klaren Geometrie und kompakten Erscheinung einen markanten Baustein der Neuen Mitte des künftigen Campusbereichs Philosophikum der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die streng gegliederte Fassade wirkt ruhig und präzise, öffnet sich jedoch über großzügige Verglasungen und gibt Einblicke in die offen organisierte innere Struktur. Das sichtbare Tragwerk im Inneren spiegelt die architektonische Klarheit des Entwurfs wider und prägt den sachlichen Raumcharakter.
Vom Haupteingang am Campusplatz aus entfaltet sich der Innenraum als zusammenhängende Raumlandschaft, die alle Seminarbereiche miteinander verbindet. Über mehrere Ebenen entstehen differenzierte Aufenthalts- und Arbeitszonen mit unterschiedlichen räumlichen Qualitäten. Das Gebäude wird so gleichermaßen Ort der Begegnung und Kommunikation wie Haus des konzentrierten Arbeitens. Ein großzügiges Foyer mit zweigeschossigem Luftraum führt in den zentralen Arbeitsbereich im ersten Obergeschoss, der als offener Treffpunkt der Studierenden und als Knotenpunkt der inneren Erschließung dient. Die Bauleitung für den Neubau wurde durch Vervoorts & Schindler Architekten BDA übernommen.
Projektteam
Andreas Schindler Henning Gayk Maja Dohmen Janita Kitzmüller Jan Werbeck Piotr Nogai